Es gibt unterschiedliche Sichtweisen. Wir forschen gemeinsam.

Projekte

Der Kompetenzverbund empirische Bildungs- und Unterrichtsforschung profitiert von der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler/-innen der Albert-Ludwigs-Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Die KEBU-Mitglieder bringen eine Vielzahl von Erfahrungen aus Forschungsprojekten im Bereich Bildungs- und Unterrichtsforschung mit in den Verbund.

Hier finden Sie Informationen zu folgenden Projekten:

 

FACE

"Freiburg Advanced Center for Education"

Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kontakt:

  • Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Ulrich Druwe(PH Freiburg)

FACE: Lehrerbildung aus einer Hand

Die Albert-Ludwigs-Universität und die Pädagogische Hochschule Freiburg haben einen Kooperationsvertrag für die Weiterentwicklung der Lehrerbildung geschlossen. Damit erhält die Lehrerbildung am Standort Freiburg ein neues Gesicht. Künftig werden Studierende des Lehramtes und fortbildungsinteressierte Schulen unter dem Dach von FACE Lehrerbildung aus einer Hand finden können.

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Format

"Forschende Mathematiklehrer": Forschungshefte als Instrument der selbstreflexiven fachlichen und fachdidaktischen Professionalisierung von Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern

BMBF-Forschungsschwerpunkt "Entwicklung und Profssionalität des Pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen"

Projektleitung:

Mitarbeiter/-innen:

  • Carola Bernack, M.A.

Studierende des Grund- und Hauptschul- bzw. Realschullehramts arbeiten an vorgegebenen mathematischen Problemen und dokumentieren ihre Lösungsprozesse in einem Forschungstagebuch. Dabei reflektieren sie systematisch ihr Vorgehen und tauschen sich zeitweise auch in moderierten Austauschrunden miteinander aus.

Drei Fragestellungen werden im Rahmen des Projekts in den Blick genommen:

1a. Welche Wirkungen hat reflexives, durch Forschungstagebücher gestütztes Problemlösen auf die Entwicklung fachlich-reflexiver und fachdidaktischer Kompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer?

1b. Welche Strategien und Vorgehensweisen werden in den Forschungstagebüchern eingesetzt? Lassen sich unterschiedliche Lernertypen hinsichtlich des Reflektierens und Problemlösens unterscheiden?

2. Welches sind bei dieser Lernform entscheidende moderierende Variablen?

3. Welche Form und Intensität der Intervention (über die individuelle Arbeit an gestellten Problemen hinaus) optimiert die Wirkungen?

Publikation: Bernack et al. (2010), Forschungshefte als Instrument der Professionalisierung von Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern (ForMat). Beiträge zum Mathematikunterricht Online.

 
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Förderung von „Skill“ und „Will“ argumentativen Denkens beim Umgang mit fragilen und konfligierenden Positionen

DFG-Schwerpunktprogramm „Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender Evidenz"

Projektleitung:

Aufbauend auf der entwicklungspsychologisch orientierten Theorie Kuhns zum argumentativen Denken, dem pädagogisch-psychologischen Modell des beispielbasierten Lernens und biologiedidaktischen Ansätzen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt das Projekt darauf ab, „Skill“ (Argumentationsfertigkeiten) und „Will“ (Bereitschaft zur argumentativen Auseinandersetzung) bei der Verarbeitung konfligierender wissenschaftlicher Positionen und fragiler Evidenz bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II zu fördern. Dabei werden "reife" epistemologische Überzeugungen mit Wertschätzung des argumentativen Abwägens als Voraussetzung einer hoch ausgeprägten Will-Komponente betrachtet.

Es werden drei aufeinander bezogene Experimente vorgeschlagen, in denen die Effekte eines computerbasierten Trainings zur direkten Förderung von Skill und Will insbesondere auf die Verarbeitung neuer fragiler und konfligierender Informationen (Transfer der argumentativen Fertigkeiten), auf epistemologische Überzeugungen und auf die Wertschätzung kritischer Auseinandersetzung empirisch überprüft werden sollen.

Auf dieser Basis soll in einer zweiten Projektphase in einem Transferprojekt das optimierte Training in eine im Biologieunterricht einsetzbare Lernsoftware überführt und empirisch untersucht werden.

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HEUREKO-CAT

Computergestütztes adaptives Assessment von Schülerkompetenzen beim heuristischen Arbeiten mit Repräsentationen funktionaler Zusammenhänge

DFG-Schwerpunktprogramm „Kompetenzmodelle" (3. Förderphase)

Projektleitung:

Ziel des Gesamtprojektes HEUREKO ist die Entwicklung, Optimierung und Implementation eines Kompetenzmodells für das mathematische Problemlösen und Modellieren von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I, wenn Prozesse des Wachstums und der Veränderung mathematisch bearbeitet werden. Die heuristische Verwendung der mathematischen Darstellungsarten numerisch, graphisch, symbolisch, verbal und der Wechsel zwischen ihnen determiniert wesentlich die Problemlöse- und Modellierungskompetenz. Angestrebt wird die Bereitstellung eines empirisch fundierten Diagnose- und Förderinstrumentariums für die Schulpraxis.

Nachdem bereits ein multidimensionales Kompetenzmodell empirisch entwickelt und validiert wurde, im Projektstrang HEUREKO-CAT eine IRT-basierte computergestützte adaptive Prozedur entwickelt und validiert werden, die eine effiziente und psychometrisch adäquate Schätzung der HEUREKO-Kompetenzdimensionen ermöglicht. Aufbauend auf den vorliegenden Itembanken, wird ein adaptiver Algorithmus zur Erfassung der beiden Kompetenzdimensionen zum Umgang mit grafischen und numerischen Repräsentationsformen implementiert und validiert.

weitere Informationen zum DFG-Schwerpunktprogramm "Kompetenzmodelle" auf den Seiten des DIPF

 
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LeScEd

Forschungskompetenz in bildungswissenschaftlichen Studiengängen
– Learning the Science of Education

BMBF-Forschungsschwerpunkt "Kompetenzmodellierung und Kompetenzerfassung im Hochschulsektor"

Projektleitung:

Mitarbeiter/-innen:

In Studiengängen, die für pädagogische Berufe in Forschung und Praxis qualifizieren spielt die Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens und damit eng verbunden die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten in bildungswissenschaftlichen Zusammenhängen eine prominente Rolle - insbesondere auch bei der Frage des Übergangs von einem berufsqualifizierenden Studium in ein Promotionsstudium. Eine auf die Bildungswissenschaften bezogene Forschungsorientierung geht dabei über die Rezeption wissenschaftlichen Wissens hinaus und schließt insbesondere die Befähigung zum wissenschaftlichen Denken (als Grundlage rationaler Entscheidungen) und dem wissenschaftlichen Arbeiten (auf einem dem jeweiligen Studiengang angemessenen Niveau) mit ein.

Während in einzelnen Studiengängen und Kompetenzbereichen Ansätze zur empirischen Erfassung von Kompetenzen vorliegen, bleibt eine übergreifende psychometrische Modellierung von forschungsbezogenen Kompetenzfacetten für die bildungswissenschaftlich orientierten Studiengänge und Qualifikationsstufen eine Herausforderung. Ziel des Projektes ist es vor diesem Hintergrund, theoriebasierte und empirisch tragfähige Kompetenzmodelle zur Erfassung von Facetten des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens von Studierenden und Promovierenden in bildungswissenschaftlichen Studiengängen zu entwickeln und auf ihre Verwendbarkeit zur Erfassung von Kompetenzverläufen zu prüfen.

Die zentralen Fragestellungen des Projektes lauten:

  • Lassen sich zentrale Kompetenzfacetten des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens von Studierenden und Absolventen in bildungswissenschaftlichen Studiengängen übergreifend konzeptualisieren und in Kompetenzstruktur- und Kompetenzstufenmodellen empirisch erfassen? Welche Moderatorvariablen beeinflussen die Kompetenzstruktur?
  • Erlauben diese Kompetenzmodelle querschnittliche und längsschnittliche Aussagen über (möglicherweise unterschiedliche) Kompetenzstrukturen und -verläufe in verschiedenen Studienorientierungen? Sind diese Verläufe in Verbindung zu bringen mit spezifischen Lerngelegenheiten im Studium? Welche Moderatorvariablen beeinflussen die Kompetenzentwicklung?

Teilprojekte:

1. „Educational Research Literacy“ – Die Fähigkeit Forschungswissen zu verstehen und anzuwenden als Facette bildungswissenschaftlicher Forschungskompetenz (Wirtz, Hosenfeld, Leuders & Groß Ophoff)

2. „Science Communication“: Genrewissen als Bedingung erfolgreicher Wissenschaftskommunikation (Nückles, Watermann, Wittwer & Winter)

3. Wissenschaftsverständnis und epistemologische Überzeugungen als Facette bildungswissenschaftlicher Forschungskompetenz (Stahl, Leuders & Rott)

4. Konstruktvalidierung auf Basis der Analyse differenzieller Kompetenzverläufe (Renkl, Wirtz & Wischgoll)

5. Integration und methodologische Optimierung, Analyse übergreifender Fragestellungen, Koordination (Wirtz , Hosenfeld, Nückles, Wittwer, Watermann, Groß Ophoff & Schladitz)

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SysThema

Förderung systemischen Denkens in nachhaltigkeitsrelevanten Kontexten als Ziel der BNE - System Thinking in Ecological and Multidimensional Areas

BMBF-Schwerpunktprogramm "Förderung von Forschungspotenzialen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Projektleitung:

In dem Verbundprojekt werden drei Teilprojekte realisiert:

1. Kompetenzmessung des fachbezogenen pädagogischen Wissens zur Gestaltung von BNE im Biologie- und Geographieunterricht (PCK BNE) und zu Förderbedingungen und -möglichkeiten von Systemkompetenz in nachhaltigkeitsrelevanten Kontexten (PCK Systemkompetenz) (Rieß, Schuler, Nerb, Stahl)

2. Förderung von Systemkompetenz in nachhaltigkeitsrelevanten Kontexten (Nerb, Rieß, Schuler)

3. Die Auswirkungen der epistemologischen Überzeugungen auf den Erwerb von Wissen und Kompetenzen in nachhaltigkeitsrelevanten Bereichen (Stahl, Rieß, Nerb)

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WissGem

Wissenschaftliche Begleitforschung Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg (WissGem)

 

Projektleitung:

Im Forschungsverbund mit fünf Hochschulen wird die Einführung der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg begleitet und mit einem Mixed-Methods-Design untersucht.

Die vier Teilprojekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte:

TP1 begleitet alltagsnah 10 Gemeinschaftsschulen (GMS),

TP2 führt eine schriftliche Befragung aller 42 GMS der ersten Tranche durch,

TP3 wirft einen Blick auf die sozialräumliche Einbettung der GMS und

TP4 fokussiert mit einer Interventionsstudie die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften.

Die Partner der Pädaggischen Hochschule Freiburg sind:
Eberhard Karls Universität Tübingen
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Pädagogische Hochschule Weingarten
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

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Promotionskollegs

   

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